31.10.06
28.10.06
Demokratie in Österreich ist ja eine lustige Sache. Und das Benderweb als nationales Biotop spiegelt das nur wieder. Aber während die Diskussion zum kleinen Benderweb-Gewinnspiel erste unschöne Züge annimmt, was ja durchaus mit den Folgen unserer Nationalratswahl vergleichbar ist, möchte ich eine neue, wenn auch kurze Themenstrecke beginnen.
Streetart ist ja ein recht schwammiger Ausdruck. Und Hat oft weniger mit Kunst zu tun, als der Begriff impliziert. Was ich, in diesem Kontext, meine, sind aber keine Gaukler oder blinden Sänger auf der Kärntnerstraße (oder diese Typen die sich silbern anmal, auf Nachtkästchen stellen, und sich nicht mal bewegen! So als ob es Kunst wäre, wenn man etwas nicht macht...). Ich meine diese kleinen Details, die unauffällig, kaum einmal bemerkt, die Straßen verschönern. Graffity (leider selten gut gemacht), Sprühbilder, Plakate, Skulpturen, etc. etc.
Wenn man darauf achtet, bemerkt man plötzlich zahllose kleine Projekte in Hausnischen oder Seitengassen, erkennt manches wieder und vergleicht bald Stile, Ideen und Methoden der Straßenkünstler. Manchmal hat das ganze eine Message, manchmal ist es einfach nur hübsch (und das hat ja auch seine Existenzberechtigung. Manchmal soll es die Engstirnigen provozieren (und das hat erst recht seine Existenzberechtigung).
Streetart ist ja ein recht schwammiger Ausdruck. Und Hat oft weniger mit Kunst zu tun, als der Begriff impliziert. Was ich, in diesem Kontext, meine, sind aber keine Gaukler oder blinden Sänger auf der Kärntnerstraße (oder diese Typen die sich silbern anmal, auf Nachtkästchen stellen, und sich nicht mal bewegen! So als ob es Kunst wäre, wenn man etwas nicht macht...). Ich meine diese kleinen Details, die unauffällig, kaum einmal bemerkt, die Straßen verschönern. Graffity (leider selten gut gemacht), Sprühbilder, Plakate, Skulpturen, etc. etc.
Wenn man darauf achtet, bemerkt man plötzlich zahllose kleine Projekte in Hausnischen oder Seitengassen, erkennt manches wieder und vergleicht bald Stile, Ideen und Methoden der Straßenkünstler. Manchmal hat das ganze eine Message, manchmal ist es einfach nur hübsch (und das hat ja auch seine Existenzberechtigung. Manchmal soll es die Engstirnigen provozieren (und das hat erst recht seine Existenzberechtigung).
24.10.06
Visionen in Rot - Bilder vom Rand der Vernunft (I)
oder
Ein kleines Benderweb-Gewinnspiel für mal eben zwischendurch!
Manchmal mache ich Fotos an Orten, an denen es dafür viel zu dunkel ist. Das Ergebnis sind Bilder die oft ähnlich verschwommen wie meine Erinnerungen an dieselben Nächte sind. Und der kamerabedingte Rotstich ist unbestreitbar ausdrucksstark.
Irgendwie hab ich diese Macke meines Bildmach-Telefons ja liebgewonnen. Dieses Ratespiel, was-verdammt-nochmal-ich-denn-da-verweigen-wollte. Manchmal komm ich wieder drauf. Manchmal nicht, aber das Ergebnis gefällt mir trotzdem.
Die Bilder in Rot werden also meist auf der Platte behalten, und strahlen bisher nur von dort den Hauch des Geheimnisvollen, Verruchten, Verbotenen aus. Ich finde, es wird höchste Zeit, dass auch das Benderweb davon profitiert.
Und zwar im Rahmen eines kleinen Benderweb Gewinnspieles!. Die Aufgabenstellung: wer errät, worum es sich bei obigen Motiven handelt, oder besonders originelle Antworten abgibt, bekommt ein Bier. Maximal drei Bier pro Gewinnspiel! Viel Vergnügen...
oder
Ein kleines Benderweb-Gewinnspiel für mal eben zwischendurch!
Manchmal mache ich Fotos an Orten, an denen es dafür viel zu dunkel ist. Das Ergebnis sind Bilder die oft ähnlich verschwommen wie meine Erinnerungen an dieselben Nächte sind. Und der kamerabedingte Rotstich ist unbestreitbar ausdrucksstark.
Irgendwie hab ich diese Macke meines Bildmach-Telefons ja liebgewonnen. Dieses Ratespiel, was-verdammt-nochmal-ich-denn-da-verweigen-wollte. Manchmal komm ich wieder drauf. Manchmal nicht, aber das Ergebnis gefällt mir trotzdem.
Die Bilder in Rot werden also meist auf der Platte behalten, und strahlen bisher nur von dort den Hauch des Geheimnisvollen, Verruchten, Verbotenen aus. Ich finde, es wird höchste Zeit, dass auch das Benderweb davon profitiert. Und zwar im Rahmen eines kleinen Benderweb Gewinnspieles!. Die Aufgabenstellung: wer errät, worum es sich bei obigen Motiven handelt, oder besonders originelle Antworten abgibt, bekommt ein Bier. Maximal drei Bier pro Gewinnspiel! Viel Vergnügen...
20.10.06
15.10.06

Spästestens seit dem letzten Band der Asterix-Reihe, "Gallien in Gefahr", war eine neue Interpretation der Geschichte des Alten Roms fällig. Nur gut also, dass der amerikanische Fernsehsender HBO sich der Thematik annahm. Zur Erinnerung: HBO ist der Sender hinter den Sopranos und Six Feet Under. Ein gutes Zeichen. Das Ergebnis ist "Rome".
Die Serie lässt sich auch ganz gut an: in der ersten Folge besiegt Gaius Julius Caesar gleich mal ein paar Wilde und erobert ganz Gallien. Ja, ganz Gallien. Aber weil er dabei leider ein Kriegsverbrecher wurde, was dem Senat in Rom nicht passt, basteln ein paar Intriganten daheim an seiner Demontage. Ein paar andere basteln wiederum an deren Demontage. Genug Stoff für eine Serie konspirativer Treffen, gezückter Klingen in dunklen Gassen und die gesamte altrömische Prominenz.
Soviel zur Rahmenhandlung. Dabei wird dann ein Bild von Rom gezeigt, das gar nicht so alt aussieht. Der Marktschreier, der dem Volke ständig berichtet, was sich in der Welt so tut, lässt etwa Werbeeinschaltungen für die Müllerinnung einfließen - Echtes Römisches Brot für echte römische Bürger!", und die Tempel sind auch nichts anderes als Amtshäuser der Götter, bei denen man mal eben einen Stier schlachtet und dann einen Antrag auf Glück im Kampf stellt. Sogar die Chance auf Erfüllung ist ähnlich wie bei heutigen Ämtern.
Die Story ist wohldurchdacht und spannend, die Dialoge sind geschliffen. Und als Bonus gibt's, natürlich nur in der englischen Fassung, einen prominenten Gastauftritt: der Senats-Vorsitzende spricht mit der Stimme von Yoda. Und mit dessen limitiertem Gefühl für Grammatik. Er sieht sogar genau so alt aus und ist ziemlich klein. Hm...
In einem Satz: "Rome" ist gelungen. Solltet ihr mal Lust auf einen Abend zu Hause haben, schaut in einer DV-Thek rein und leiht es aus. Es lohnt sich.
So, und jetzt kauf ich mir vom Werbehonorar ein Eis. Peace out!
10.10.06
...aaalso. Es kommen ja immer mal wieder Leser auf mich zu und beklagen die unregelmäßige be-update-ung des Benderwebs. Versteh ich. Stimmt ja wirklich.
Aber:
sprechen wir mal von der Wahl zu Mr. und Mrs. Benderweb 2006. Und von Politik. Ich habe ja, genau wie Hans Peter Martin anlässlich der Nationalratswahl hier in Österreich, mehr direkte Demokratie im Benderweb versprochen. Basisdemokratie nämlich - die ist ja dem Vernehmen nach sehr direkt. Und ähnlich wie die Wahl von Hans Peter Martin ist die Wahl von Mr. / Mrs. Benderweb 2006 daran gescheitert, dass zu wenige hin gegangen sind. Eine stimmberechtigte Benderweb-Benutzerin (direkten Dank hier an Pia - Applaus usw. usf.) macht halt noch keine Basisdemokratie. Mangels Demo.
Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als in diesem Sinne Hans Peter Martin zur Mrs. Benderweb 2006 zu erklären! So weit musste es kommen! Wenn alles schief läuft wird der jetzt auch noch Benderweb Person des Jahres 2006. Das will doch wirklich niemand, vermutlich nicht mal Hans Peter Martin.
Und zur Strafe gibt's jetzt noch ein Bild von einer Dampfwalze. Weil ich wirklich keines von Hans Peter Martin hier rein stellen möchte. Übrigens: ich glaube, dieselbe Dampfwalze stand früher, in der Benderjugend, im Wiener Donaupark als Spielgerät und Kletterwerk. Historiker streiten sich, ob ich als Kind darauf kraxelte. Jetzt steht das antike Stück jedenfalls auf einem Abstellplatz im 10. Bezirk und ist keine Gefahr mehr für tolpatschige Kinder ohne elterliche Aufsicht.
P.S.: sollte Hans Peter Martin zufällig diesen Text lesen und keinen Humor haben, werde ich seine Berufung zur Mrs. Benderweb 2006 zurücknehmen. Sollte er durchaus Humor haben, aber so viel eben auch wieder nicht, wäre ich bereit, ihn zum Mr. Benderweb zu erklären, und damit die Benderweb-Gender-Quote gefährden.
Aber:
sprechen wir mal von der Wahl zu Mr. und Mrs. Benderweb 2006. Und von Politik. Ich habe ja, genau wie Hans Peter Martin anlässlich der Nationalratswahl hier in Österreich, mehr direkte Demokratie im Benderweb versprochen. Basisdemokratie nämlich - die ist ja dem Vernehmen nach sehr direkt. Und ähnlich wie die Wahl von Hans Peter Martin ist die Wahl von Mr. / Mrs. Benderweb 2006 daran gescheitert, dass zu wenige hin gegangen sind. Eine stimmberechtigte Benderweb-Benutzerin (direkten Dank hier an Pia - Applaus usw. usf.) macht halt noch keine Basisdemokratie. Mangels Demo.
Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als in diesem Sinne Hans Peter Martin zur Mrs. Benderweb 2006 zu erklären! So weit musste es kommen! Wenn alles schief läuft wird der jetzt auch noch Benderweb Person des Jahres 2006. Das will doch wirklich niemand, vermutlich nicht mal Hans Peter Martin.
Und zur Strafe gibt's jetzt noch ein Bild von einer Dampfwalze. Weil ich wirklich keines von Hans Peter Martin hier rein stellen möchte. Übrigens: ich glaube, dieselbe Dampfwalze stand früher, in der Benderjugend, im Wiener Donaupark als Spielgerät und Kletterwerk. Historiker streiten sich, ob ich als Kind darauf kraxelte. Jetzt steht das antike Stück jedenfalls auf einem Abstellplatz im 10. Bezirk und ist keine Gefahr mehr für tolpatschige Kinder ohne elterliche Aufsicht.P.S.: sollte Hans Peter Martin zufällig diesen Text lesen und keinen Humor haben, werde ich seine Berufung zur Mrs. Benderweb 2006 zurücknehmen. Sollte er durchaus Humor haben, aber so viel eben auch wieder nicht, wäre ich bereit, ihn zum Mr. Benderweb zu erklären, und damit die Benderweb-Gender-Quote gefährden.



