15.8.07


Da bin ich keine 12 Stunden in Jerusalem, und schon geben mir die Kellner hier einen Vodka nach dem anderen aus - zugegeben dank der sehr charmanten Empfehlung des Stiftmädchens und Magdalena, einer Vision in Rot der nächsten Zeit.

Jedenfalls habe ich mich mit Doron, einem einheimischen Freund, in der Goldiebar rumgetrieben, wo wir eben dank ausgezeichneter Connections ausgezeichneter bewirtet wurden. Cooler Schuppen übrigens, tolle Musik und genialer Gastgart in einem Hinterhof samt riesigem Baum...

Grüße aus dem Heiligen Land also - ich bete für eure verdorbenen Seelen! Zu Gott hab ich hier zwar noch nicht gefunden, aber irgendwie sind sich alle einig, dass er öfter mal in der Gegend war.

Übrigens gibt es hier eine psychische Störung, genannt das Jerusalem-Syndrom, von dem primär Ausländer befallen werden. Die glauben dann, selber irgend ein Prophet, Messias oder Gott zu sein, und werden in eine eigene abteikung im hiesigen Irrenhaus gesteckt - das Jerusalem-Syndrom ist ja auch medizinisch anerkannt und ein offizielles "Krankheitsbild".

Irgendwie bescheuert - da wartet das Jüdische Volk nun seit 6000 Jahren auf die Ankunft des Messias, und trotzdem sperren sie jeden weg, der behauptet, einer zu sein. So als ob Gott ständig anruft, aber keiner hebt ab, weil der Bengel wirklich STÄNDIG reinläutet, und wir waren außerdem gerade beim Essen, unerhört sowas, ich werd mal mit seiner Mutter reden...

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Wie immer freut es mich zu hören, dass es dir gut geht. Von hier aus also liebe Grüße und viel Glück auf deiner Mission.

1:40:00 PM  

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