Jetzt bekomme ich schon Hass- und Drohmails von euch, weil ich den Blog so zögerlich fortsetze. Aber es sind schwerwiegende Entscheidungen zu treffen! Ihr wisst ja nicht unter was für einem Druck ich stehe! Herzen werden gebrochen, Karriereren stehen und fallen mit meinem Urteil, Ehen scheitern an Meinungsverschiedenheiten dazu und ich fürchte, der Klimawandel könnte auch etwas damit zu tun haben. Aber es ist schon wahr, ich muss mich meiner Verantwortung stellen. Auch wenn es schwer ist. Sehr schwer.
Die Oscar-Jury besteht wenigstens aus hunderten Personen! Da kann man salopp mal für ein grottiges Gothic-Musical mit Einschläfer-Potential stimmen. Wird schon nichts passieren. Aber hier - wenn jetzt jemand unzufrieden ist und seine (oder ihre! ich bin da total gegendermainstreamt) Abkanzelung mit einer Kettensäge (oder Lippenstift) beeinspruchen will, weiß er (/sie) genau, wo anzuklopfen ist. Weshalb ich, in Anbetracht des kontroversen Themas, die letzten Wochen damit zugebracht habe, mir eine Rückzugsidentität zuzulegen. Falls die Emotionen hochkochen.
Wie dem auch sei, es gilt. Nun auf denn also.
Benderweb-Person des Jahres 2008 ist: Stefan!
Es war auch wirklich höchsteZeit. Es gibt wohl kein verdienteres Mitglied der Community. Er sticht als zuverlässiger Kommentator mit messerscharfer Beobachtungsgabe und spitzer Feder (Tastatur? vielleicht "kantigem Tastenschlag"? Vorschläge?) hervor. Und es bleibt wohl niemandem verborgen, dass er stets in den Spitzenrängen bei Benderweb-Gewinnspielen zu finden ist. Der Mann würde für einen Bierpreis alles tun!
Und schließlich kann er, als Autor seines eigenen, sogar informativen, Weblogs als Vorreiter des gesamten Benderwebs bezeichnet werden. Stefan, wir verneigen uns in Ehrfurcht vor dir, und drücken unsere tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit aus. Weiter so! Die Nominierung ist dir nächstes Jahr wieder so gut wie sicher.
Und hier das offizielle Gewinnerfoto mit dem offiziellen Benderpreisbier. Die Freude ist unübersehbar...