28.2.07

Prof. Bender kommt grad zu garnichts. Die erste Kurseinheit ist verschoben, ich schaff's noch nicht mal, alle Kommentare durchzulesen (besonders der besonders lange von silosar, wer immer das ist - aber ich werde noch darauf zurück kommen).

Die gute Nachricht ist, dass ich den Einstiegstest letzte Woche bestanden habe. Allerdings habe ich dadurch einen noch größeren Brocken Skripten auf meinem Schreibtisch, der mich wenigstens bis zum Wochenende sehr beschäftigt hält. Ganz abgesehen davon, dass ich heute noch zwei Tests habe.

Also, um es kurz zu halten: ich vernachlässige euch mit gutem Grund und bin aber hoffentlich bald wieder zurück, um unterhaltsameres zu schreiben.

19.2.07


Prof. Bender ist zwar gerade sehr beschäftigt (er hat am Mittwoch eine Prüfung, ihr dürft ihm Glück wünschen), aber am kommenden Montag, den 26.2.2007 lädt er zur Einführungsveranstaltung des Benderweb-Rock-Seminares!


Hier das Zitat eines ehemaligen Teilnehmers: "Ich habe das Benderweb-Rock-Seminar besucht, und den Effekt sofort verspürt. Mein Musikgeschmack hat sich innerhalb des ersten Monats um 34% verbessert, ich sah besser aus und die Temperaturen draußen stiegen auch auf 20 Grad. Sogar meine Frau hat sich tätowieren lassen!"


Also macht mit - weil ihr wisst, dass ihr es wollt!
Personen links auf Fotos haben nichts mit Benderweb oder dem Benderweb-Rock Seminar zu tun.

10.2.07

Erstens: Christoph ist Benderweb-Person des Jahres 2006. Wurde aber auch Zeit, dass das mal wer sagt, oder? Die Benderweb-Redaktion gratuliert grollend: Gratulation.

Zweitens lade ich ein, nächste Woche an der Großen Benderweb-Rock`n Roll-Realschule teilzunehmen! Dieses umfassende Erwachsenenbildungsprogramm zum Selbstkostenpreis wird den Teilnehmern über die nächsten Monate in Einzelseminaren umfassender Fachwissen zum Thema "Rock'n Roll" vermitteln. Brennende Fragen wie "Wie werde ich ein Rockstar?", "Was muss ein Groupie so alles drauf haben?" und "Welches Instrument passt zu mir?" werden beantwortet. Aufregende Themen wie "Müssen es unbedingt mehr als drei Akkorde sein?" oder "Die Gitarre - Phallussymbol oder Unisexspielzeug?" werden in interaktiven Workshops behandelt.

Tragen Sie sich heute ein und erwerben Sie bis Jahresende das "Benderweb-Rockgott"-Zertifikat!

Gleich nächste Woche startet unser Kursprogrammm mit dem Weiterbildungsfilm The Pick of Destiny von Tenacious D. Im Anschluss gibt es eine Nachbesprechung bei einem nahe gelegenen Wirten.

Anmeldungen bitte im unten stehenden Kommentar-Feld, oder persönlich an Professor Bender!

P.S.: dies ist eine Werbeschaltung der Benderweb-Rockakademie. Sie kann an alle potentiell interessierten weiter geleitet werden.

1.2.07

Vor einiger Zeit ist mir ein Artikel untergekommen, in dem es darum ging, wie unser Erinnerungsvermögen funktioniert. Grober Inhalt: unser Hirn ist keine digitale Festplatte, sondern ziemlich ungenau – ich weiß, nichts neues. Merkt man ja schon, wenn man im Supermarkt versucht, sich zu erinnern was man eigentlich alles besorgen wollte. Allerdings konnten Wissenschaftler nachweisen, dass Erinnerungen sich jedes mal, wenn wir sie abrufen, verändern.
Ich hab die Story quer gelesen und mir gedacht: klar, passt gut in meine Philosophie. Nicht nur, dass wir alle die Welt unterschiedlich wahrnehmen, sind unsere Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes verfälscht. Wenn du und ich also über unsere Begegnung letztes Jahr sprechen, sprechen wir beide über komplett unterschiedliche Erfahrungen. So gesehen sind wir ziemlich allein auf der Welt. Naja, zumindest in unserer eigenen Welt.
Der Punkt ist: die Schnittpunkte zwischen deiner und meiner Welt sind ziemlich verschwommen.
Das ist ja nun nicht geeignet, mich furchtbar aus der Bahn zu werfen. Nur ein weiterer Baustein, um meine Weltanschauung zu argumentieren und zu illustrieren (dazu irgendwann mal mehr).
Und trotzdem bin ich neulich mitten in der Nacht aufgewacht – wahrscheinlich hab ich davor irgend etwas sehr schräges geträumt. Und mir fiel dieser Artikel wieder ein. Und plötzlich schoss mir durch den Kopf: was, wenn die schönen Momente, diese identitätsstiftenden Erfahrungen, die große Liebe, die Erfolge und der ganze Kram, so nie passiert sind? Ist das alles nicht echt?
Komisch, was der Kopf uns für Streiche spielt. Komisch, dass mich gerade dieser Punkt so beschäftigt hat. Vielleicht weil es nicht nur die Welt um uns herum in Frage stellt, sondern meine eigene Persönlichkeit relativiert.