26.5.06

In letzter Zeit habe ich dieses Weblog ja geradezu sträflich vernachlässigt. Nunja, als Invalide, der seine Zeit vermehrt zu Hause verbringt, erlebt man ja nicht so viel.

Schwamm drüber. Die OP-Narbe verheilt ganz gut, und das Leben hat auch wieder angefangen. Indem es mir mitteilte, dass mein Job neben dem Studium in der Form in Zukunft nicht mehr existiert. Aber Gott sei Dank bin ich ja ein begabter und vielseitiger Mensch, und deshalb startet hier die große, sehr interaktive

Benderweb-Karriereplanung!

Das ganze funktioniert so: ich stelle euch potentielle Berufsbilder für mich in Zukunft vor, und wir überlegen gemeinsam, ob ich dazu tauge oder nicht. Deshalb habe ich auch das Gästebuch wieder eröffnet. Was soll's, nachdem die Viagra-Werber es auch so volspammen können, könnt ihr genauso gut auch rein schreiben. Ich werd halt öfter mal aufräumen.

Der erste Vorschlag: Tennisspieler im frühen 20. Jahrhundert

Dafür spricht: diese Kniebundhosen sehen einfach toll aus. So eine Berufskleidung lob ich mir! Und ich könnte noch nasaler sprechen als ohnehin schon. Außerdem käme ich für einen Gastauftritt im nächsten Film von Leni Riefenstahl in Frage.

Dagegen spricht, dass ich nicht in Form bin, und das frühe 20. Jahrhundert auch nicht mehr das ist, was es einmal war. Außerdem hinterlassen sowohl Sand als auch Rasen hässliche Flecken auf meiner schönen Kniebundhose.

Was meint ihr?


Stefan meinte:
Ich weiss nicht so recht ob der Job des tennisspielers zu dir passt. Verträgst du überhaupt so viel tee? Zudem wage ich zu bezweifeln, dass Tennisspieler in dieser Epoche überhaupt ein Job war. Vielmehr gehe ich davon aus, dass nur einige Gentlemen dieser Beschäftigung nachgegangen sind, d.h. das Große Geld ist nicht zu machen. Aber die Hosen stehen dir natürlich großartig. Und noch als kleine Anmerkung an die Redaktion: Meine Kritik bezog sich weniger auf den Wahrheitsgehalt der Antwort sondern mehr auf die die Frage, da ich ich trotz wissens der richtigen Antwort, aufgrund der Fragestellung, keine CHance auf den Sieg hatte, da ich mehr oder weniger ausgeschlossen war. Das sich die Redaktion mehr von Oberflächlichkeiten als von Kreativität beeindrucken lässt empfinde ich als traurig. Es war aber zu erwarten. Schönen Tag!


Marie fand:
Also in bezug auf den Tennisspieler kann ich nur auf die angeregte Diskussion über die sogenannten "Tennissocken" verweisen (http://www.wirsindecht.org/heute). Waren die im 20. Jhdt. etwa nicht weiß? Interesant... Und: von wegen Oberflächlichkeiten - du bist einfach ein Ästhet (sieht man auch an deinem Outfit)! Weiter so!

...und VergL:
Sexy, aber das ist auch schon das Problem. So wie bei der Anna Sergejewna Kurnikowa - Sexy aber nicht sonders erfolgreich.